Newsletter Dezember 2011 - I

ENDE DES KRACHS?

Radio & TV ohne Reue?

Jeder kennt während des Fernsehens die Lautstärke-Sprünge, zwischen normalem Programm und den unvermeidlichen Werbeblöcken. Kaum beginnt die Werbung, werden wir mit einer überhöhten Lautstärke genervt, weil die Werbeindustrie auf sich aufmerksam machen möchte. Auch die Lautstärke-Sprünge zwischen den Öffentlichrechtlichen Sendern und vielen "Privaten" sind inzwischen oft unerträglich geworden, so dass selbst im Auto während des Umschaltens zwischen den Sendern sehr oft die akustische Vorhölle erlitten werden muss und manch einem der Hörsturz droht.

Damit soll es jetzt ein Ende haben, denn die EBU (European Broadcast Union) hat entschieden, dem Treiben der "immer-lauter-Fraktion" einen Riegel vorzuschieben. Im August des Jahres wurden in Genf verschiedene Regelungen verabschiedet, die von der ARD im Bereich Fernsehen bereits umgesetzt werden und demnächst auch im Hörfunk zu erwarten sind. Mehr Details zu diesen EBU Regularien können Sie hier lesen: » EBU Papiere

Wie uns Dipl. Ing. Andreas Gernemann-Paulsen erklärt, wird dies auch zwangsläufig dazu führen, dass die "Musik Dynamik" unverändert bleibt, möglicherweise zukünftig sogar wieder zunehmen wird, weil die bisher allseits verbreitete und "tot komprimierte" Musik, die zukünftig ja im Pegel reduziert wird, in der Regel als Folge davon dann wirklich "lauwarm" und gruselig klingt. Und das werden die Hörer hoffentlich sehr schnell merken und sich darüber beschweren, wie sie es jetzt schon bei den lauten Werbeunterbrechungen getan haben. Der Westdeutsche Rundfunk hat zu diesem Thema eine Sendung produziert, die Sie sich hier als MP 3 Datei anhören können (total: 664 Sek). » Beitrag hören
 
 
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